Archiv für die Kategorie „Arbeitsmarkt“
„Macht das SINN … ?
Frankfurter Treffen stimmt Neue Wege in Hessen ab, um Langzeitarbeitslosen zu helfen

Kritische Aufmerksamkeit allerorten
Gut 100 Vertreter aus ganz Hessen, von Sozialministerium über Bildungsträgern wie dem einladenden Marburger Verein Arbeit und Bildung, Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften und Wissenschaft, trafen sich kürzlich in Frankfurt. Besprochen wurden neue Wege und Erkenntnisse, wie den langzeitarbeitslosen Mitbürgern noch wirksamer und nachhaltig geholfen werden kann. Ausgehend von den Ergebnissen des u.a. von Land, Landkreisen und Europäischem Sozialfonds geförderten Projektes SINN (Selbstorganisation, Integration, NeubeginN von Langzeitarbeitslosen) und seiner wissenschaftlichen Auswertung, ging es zugespitzt formuliert um die Fragen: „Wie soll mit immer weniger Mitteleinsatz die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen zu Fachkräften gelingen? Reicht es aus, Langzeitarbeitslose nur zu verwalten und die Integration quasi aufzugeben?“ Diesen Beitrag weiterlesen »
Fachkräftemangel ist ein Zukunftsthema

Fachkräftemangel ... werden wir Kriege führen, um an geeignete Fachkräfte zu kommen? (Foto: wjk)
Sozialminister Stefan Grüttner: „Fachkräftesicherung ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, dem sich Hessische Landesregierung mit großem Engagement und Nachdruck stellt“. Bei zweitägiger Jahresveranstaltung zum Europäischen Sozialfonds diskutieren Experten aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Wissenschaft und Wirtschaft
Frankfurt am Main. Zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen den drohenden Fachkräftemangel hat der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner aufgerufen. „Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bringt neue gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen hervor, denen nur gemeinsam begegnet werden kann. Hessen muss sich dieser Aufgabe stellen, denn nur so lassen sich der Wohlstand und der gesellschaftliche Zusammenhalt in unserem Land sichern“, sagte Grüttner anlässlich der Eröffnung der Jahrestagung zum Europäischen Sozialfonds (ESF), die heute und morgen in Frankfurt stattfindet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Alleinerziehende ohne Ausbildung werden gefördert

Viel erfahren und viel gelacht
„Betriebliche Ausbildung Alleinerziehender“ verhilft Müttern zum Beruf - von Viktor R. Szymczak
Qualifizierte Berufsausbildung ist eine wichtige Voraussetzung, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Für Alleinerziehende ist die Ausbildungszeit aber besonders anstrengend, denn Kindeserziehung, beruflicher Alltag und Berufsschule müssen unter einen Hut gebracht werden. Kompetente Informationen und Hilfen gab es kürzlich für junge Mütter in der Grillhütte Bürgeln. Zum Sommerfest eingeladen hatte Bettina Niklaus, die das Landesprogramm „Betriebliche Ausbildung Alleinerziehender“ seit 1998 beim Marburger Verein Arbeit und Bildung leitet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Reform der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Herbst in Aussicht gestellt

Wieviel offene Stellen gibt es wirklich? (Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de)
Von der Leyen: „Raus aus den Warteschleifen!“. Die Bundesarbeitsministerin zu den Arbeitsmarktzahlen für Juli 2011:
„Der Arbeitsmarkt macht auch im Juli keine unvorhersehbaren Sprünge. Das leichte Plus bei der Kurzzeitarbeitslosigkeit ist für die Jahreszeit völlig normal. Jugendliche melden sich nach Abschluss ihrer Schul- oder Berufsausbildung erst einmal arbeitslos, andere Arbeitsverhältnisse enden urlaubsbedingt.
Erfreulich ist, dass sowohl die Erwerbstätigkeit als auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter angestiegen sind. Trotzdem mehren sich die die Anzeichen, dass sich mit dem Wachstum auch der Jobaufbau am Arbeitsmarkt verlangsamt. Wir müssen mehr tun, damit die Menschen, die jetzt noch arbeitslos sind, ihre Chance bekommen. Deswegen stellen wir mit der Reform der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Herbst alle Weichen in Richtung erster Arbeitsmarkt.
Bei mehr als einer Million offener Stellen müssen wir so viele Menschen, wie es irgend geht, aus den künstlichen Warteschleifen holen. Wir setzen Schwerpunkte bei der Weiterbildung und bei den Hilfen für junge Menschen, die Schwierigkeiten an der Schwelle von der Schule zum Beruf haben.“
Möllenberg (NGG): Auf dem Arbeitsmarkt muss wieder Ordnung hergestellt werden

Hier ist auch die Politik gefragt (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)
Altersarmut kann durch gesetzlichen Mindestlohn, Equal Pay in der Leiharbeit und Abschaffung von 400-Euro-Jobs bekämpft werden!
Ein Hauptgrund für die in den vergangenen Jahren gesunkene Kaufkraft der Rentner ist die Zunahme des Niedriglohnsektors und von tariflich nicht geregelten Arbeitsverhältnissen. Auch die weite Verbreitung der 400-Euro-Jobs haben hier einen Beitrag geleistet. Da die Rentenerhöhungen an die Entwicklung der Löhne und Gehälter gebunden seien, hätte die Ausbreitung von Niedriglohnlöhnen dazu beigetragen, dass die Löhne und Gehälter insgesamt in Deutschland nicht so stark gestiegen seien. Diesen Beitrag weiterlesen »
Handwerk: Ausbildungsplatzbörsen bieten aktuell 20.000 freie Plätze

Ausbildungsplätze im Handwerk (Foto: AMH Bilddatenbank)
Zum Stichtag 30. Juni 2011 liegt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge deutlich über den Ergebnissen der Vorjahre. 57.818 Verträge bedeuten ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich: In Ostdeutschland liegt das Plus mit 6,9 Prozent noch über dem Zuwachs in Westdeutschland mit 6,1 Prozent. Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Betriebe haben erkannt, dass sie früher im Jahr aktiv werden müssen, um geeignete Kandidaten für ihre Ausbildungsplätze zu finden.“
Die Zahl der angebotenen Lehrstellen ist im Vergleich zu den Vorjahren stark angestiegen. Handwerkskammern in Ballungsräumen melden, dass sich trotz rückläufiger Schulabgängerzahlen mehr Bewerber für eine Ausbildung im Handwerk interessieren. Kentzler: „Wir sind daher zuversichtlich, die Zahl des Vorjahres wieder zu erreichen oder sogar leicht zu übertreffen.“
Bis Ende Juni ist erfahrungsgemäß erst ein Drittel aller Verträge abgeschlossen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Burnout-Beraterinnen für Wohlfahrt-Vereine
Zukunftsbranche Sozialwirtschaft braucht Rückenwind
Die Sozialwirtschaft ist eine Zukunftsbranche, die durch die alternde Bevölkerung vor zwei Herausforderungen steht: steigende Nachfrage nach sozialen Diensten bei einer sinkender Zahl an Arbeitskräften. Bundesregierung und Wohlfahrtspflege beabsichtigen durch das 60 Mio. € Programm „Rückenwind- - Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“, dass die Beschäftigten länger im Beruf verbleiben. Das eben gestartete Marburger Teilprojekt möchte gesundheitserhaltende und leistungsfördernde Strukturen in Mitgliedsorganisationen des Wohlfahrtsverbandes „ Der Paritätische Hessen“ schaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ausbildungsexperten konnten helfen
Experten der regionalen Arbeitsmarktpartner gaben Tipps zum Thema Ausbildung. Beratungsbedarf kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres noch groß
“Meine Tochter hat letzte Woche die zweijährige Berufsfachschule abgebrochen und sucht jetzt noch kurzfristig eine Lehrstelle im Einzelhandel”, das war nur eine der drängenden Fragen, die Experten von Arbeitsagentur Wetzlar, IHK Lahn-Dill und Handwerkskammer Wiesbaden am Montagnachmittag telefonisch beantworten mussten. In der gemeinsamen Aktion der regionalen Ausbildungsmarktpartner standen die Telefone wenige Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres nicht still. Diesen Beitrag weiterlesen »
Klinik Cafeterien als kulinarische Reise?
Harald Butz … vom Bäcker zum 2 Sterne Koch
Aktivieren, stabilisieren, neue Wege suchen und gehen, das unterstützte der Integrationsfachdienst IFD stets bei Harald Butz und Sebastian Horn. Und nun ist es wieder einmal geschafft, beide Herren haben eine feste Anstellung in den Cafeterien des Uni-Klinikums. Seit 16 Jahren ist dort Rolf-Hermann Meinhardt Pächter, ein 2-Sterne Koch des „Chaîne de Gourmet“, der auch in Systemgastronomie ausbilden kann. Ein überzeugter Menschenfreund, der jedem eine Chance gib. Mit dem IFD arbeitet der 55jährige Großseelheimer schon seit langer Zeit erfolgreich zusammen. Von dort stießen auch seine beiden „Neuverpflichtungen“ zu den rund 25 Mitarbeitern. Der 54jährige Stadtallendorfer Harald Butz hatte vorher in einer Bäckerei gearbeitet. Nach deren Insolvenz konnte der IFD ihm eine neue Stelle in der freundlichen Cafeteria des Klinik Neubaus vermitteln, die ein deutlich italienisches Flair ausströmt*.
Ausgangsüberlegung beim Einsatz der Mitarbeiter, so das langjährige Mitglied des Verbands der Köche Deutschlands, sei die Frage: ‚Wo kann man den Koch entlasten?‘ ….. Dessert anrühren, Salat vorbereiten, aber auch Tische abräumen und Spülmaschinen bedienen beispielsweise.
„Ich habs hier richtig gut getroffen. Ich weiß, ich kann das. Und dort, wo ich was nicht kann, soll der Chef mir auf die Schulter klopfen“, sagt Küchenhilfe Harald Butz im Brustton der Überzeugung. Und außerdem könne er ja jederzeit bei Brigitte Knieß oder Jutta Alberti vom IFD anrufen.
„Menschen mit Behinderung wissen aus eigener Erfahrung, was Hilfe, was Freundlichkeit, was Aufmerksamkeit bedeutet. Sie leben diesen Service-Gedanken täglich gegenüber den Kunden und Kollegen“, umreißt Rolf-Hermann Meinhardt seine Beweggründe, gerne vom IFD betreute Menschen einzustellen. Außerdem habe jeder Mensch eine Chance verdient.
„Wenn Sie so möchten, tragen wir alle ein Wenig dazu bei, dass Besucher und Patienten sich hier ein Stück wohl fühlen. Und das hilft ja uns allen, Herr Butz bspw. hat eine Stelle, ich einen ‚knuffigen‘ Mitarbeiter und der IFD einen guten Vermittlungserfolg“, beschreibt der gebürtige Braunschweiger die win-win Situation. „Mir kann es nur gut gehen, wenn es den Menschen um mich herum gut geht!“ sei nicht nur die Lebensweisheit des verstorbenen, jüngeren Sohnes, sondern auch die seine. Deshalb habe er Koch-Clubs im Altenheim durchgeführt, um die Bewohner zu aktivieren und deshalb lade er auch den berühmten Punkrocker unter den TV- Sterneköchen, Stefan Marquard, in seine Cafeterien ein. „Ich möchte immer eine glückliche Familie um mich herum haben… auch bei der Arbeit. Und Familie, das sind auch meine Mitarbeiter.“ unterstreicht Meinhardt abschließend.
„Eigenverantwortung für die eigene Lebenssituation zu akzeptieren, das ist der Ausgangspunkt einer jeden Beratung des IFD. Das Leben mit den gegebenen Einschränkungen selbst in die Hand zu nehmen, ist nicht leicht“, beschreiben Knieß und Alberti. Beispiele wie die Klinik-Cafeteria ermutigen Menschen in gleicher Lage, das eigene Berufsleben aktiv zu gestalten. „Dabei helfen wir sehr gerne“, ermuntern sie die Leser dieser Zeilen.
Im Auftrag von LWV Hessen, Berufsgenossenschaft, Reha-Trägern u.a. betreut der IFD Menschen mit Behinderung und vermittelt sie in sozialversicherungspflichtige Arbeit. Entscheidungshilfen werden gegeben, Vermittlungsgespräche geführt, Einarbeitungszuschüsse angefragt oder Arbeitsplatzausstattung gefördert.
Info: www.ifd-marburg.de, Brigitte Knieß, Jutta Alberti 06421-68 51 312
Foto (Galerie): Jutta Alberti (von rechts) und Brigitte Knieß freuen sich mit Pächter Rolf-Hermann Meinhardt und Harald Butz über eine gelungene Integration ins Arbeitsleben
Foto (Text): “Familienmitglied” Harald Butz und Andreas Meinhardt
Fotos: Viktor Szymczak
*Versuchen Sie doch einmal Latte macchiato mit weißer Schokolade … ein Gedicht!
HINTERGRUND
Der Integrationsfachdienst IFD arbeitet im Auftrag Dritter wie Integrationsamt (ehemals: Hauptfürsorgestellen), Berufsgenossenschaft, Agentur für Arbeit, KreisJobCenter oder Rehabilitationsträger. Er hilft Menschen mit schweren Behinderungen dabei, am Arbeitsleben teilzunehmen, vermittelt behinderungsgerechte Arbeitsplätze und bietet psychosoziale Beratung.
Der IFD ist ein gemeinsames Dienstleistungsangebot von mehreren gesetzlichen Leistungsträgern und unterteilt sich in „Vermittlung IFD-V“ und „Begleitung IFD-B“, wobei dies eine fließende Grenze ist. IFD-V vermittelt behinderte Arbeitskräfte und berät Arbeitgeber bei der Auswahl. Über vorgeschaltete Praktika oder befristete Arbeitsverträge können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber kennen lernen. Der IFD-B berät und betreut bspw. bei Leistungsschwierigkeiten, längeren Erkrankungen, Konflikten am Arbeitsplatz oder drohender Kündigung.
Integrationsämter und Arbeitsagenturen sind die Hauptauftraggeber und finanzieren diese aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Genauer gesagt: SGB IX §§ 102 und 109 ff. und Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung SchwbAV, §§ 27 a und 28.
Immer weniger Bereitschaft der Zuwanderer, prekäre Jobs anzunehmen
EU-Osterweiterung: Den sprichwörtlichen polnischen Fliesenleger gibt es wirklich – als Firmenchef
Die EU-Osterweiterung hat sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht. Zwar waren Zuwanderung und Beschäftigung stark eingeschränkt, gleichwohl gab es Möglichkeiten zur Arbeitsaufnahme, die auch genutzt wurden. Insgesamt waren die Beschäftigungszuwächse von 100.000 bis 150.000 Erwerbstätigen seit 2004 aber nicht groß – so das Ergebnis einer aktuellen Studie des DIW Berlin.
Stark zugenommen hat allerdings die Zahl der neuen EU-Bürger, die sich als Handwerker selbständig gemacht haben. Begünstigt wurde die Entwicklung durch die Abschaffung des Meisterzwanges in manchen Handwerksberufen. Die Handwerker aus den neuen Mitgliedsstaaten haben sich auf wenige Gewerbezweige konzentriert. So gehören jeder vierte Fliesenlegerbetrieb und jeder vierte Gebäudereinigungsbetrieb in Deutschland einem Handwerker aus den neuen Mitgliedsstaaten. Stark vertreten sind sie auch bei den Parkettlegern, den Raumausstattern und den Estrichlegern. Auch bei der abhängigen Beschäftigung hat es deutliche Zuwächse gegeben, die absoluten Zahlen waren aber eher niedrig.
Kein starker Zustrom zu erwarten
„Ohne Zweifel wären bei einer früheren Öffnung des Arbeitsmarktes weit mehr Arbeitskräfte aus Osteuropa gekommen“, sagte Karl Brenke, Autor der DIW-Studie, „dennoch ist für die nächsten Jahre nicht mit einem starken Zustrom zu rechnen.“ Zwar kam es in Großbritannien und Irland seit 2004 zu erheblicher Zuwanderung. „Aber eben nicht im Falle Frankreichs, der Benelux-Staaten, Skandinaviens oder Südeuropas, obwohl hier die Arbeitsmärkte bereits seit Jahren offen sind“, so Karl Brenke.
Zudem hat sich in Deutschland die ab 2004 zu beobachtende verstärkte Zuwanderung aus Osteuropa inzwischen schon wieder deutlich abgeschwächt. Vor allem sind Arbeitskräfte aus Polen immer weniger gekommen – sie stellen die weitaus größte Zuwanderergruppe. „Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass diese Arbeitskräfte mit Blick auf die Beschäftigungsverhältnisse und auf die Entlohnung wählerischer geworden und weniger bereit sind, einen prekären Job anzunehmen,“ so die Einschätzung von DIW-Experte Karl Brenke. In diese Lücke sind seit 2007 vermehrt Erwerbstätige aus Rumänien und Bulgarien gestoßen. Der Wanderungsüberschuss Deutschlands ist bei diesen beiden Ländern inzwischen so hoch wie der Wanderungsgewinn mit den Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind, zusammen.
Die Arbeitskräfte aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten hat es vor allem in die großen Städte, insbesondere aber in die süddeutschen Bundesländer gezogen. Sie sind also dorthin gegangen, wo relativ hohe Einkommen erzielt werden können. Das zeigt sich besonders deutlich bei den Handwerkern. So ist mittlerweile fast jeder achte Handwerksbetrieb in Hessen und in Hamburg in Besitz eines Eigentümers aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten, im strukturschwachen Sachsen-Anhalt aber nur jeder dreihundertste. „Auch in Zukunft wird sich dieses regional unterschiedliche Wanderungsverhalten fortsetzen“, so DIW-Forscher Brenke. „Und weil die Arbeitskräfte etwa aus Polen in solche Gebiete gehen, wo die Arbeitsmarktchancen wegen einer geringen Arbeitslosigkeit gut sind, dürfte der Arbeitsmarkt in Deutschland insgesamt kaum belastet werden. Und als Billiglöhner sind sie immer weniger anzusehen.“
Pressemitteilung: DIW Berlin
Als Berufskraftfahrer durchstarten

Chancen als Berufskraftfahrer (Quelle: Agentur für Arbeit Wetzlar)
Arbeitsagentur Wetzlar informiert am 5. Mai über den Ausbildungsberuf zum “Berufskraftfahrer”
Den Ausbildungsberuf des Berufskraftfahrers stellt die Wetzlarer Arbeitsagentur am Donnerstag, 5. Mai, von 16 bis 17.30 Uhr vor. Die Veranstaltung findet im BiZ in der Sophienstr. 19 statt. Um den künftigen Arbeitsplatz eines ausgebildeten Kraftfahrers näher erläutern zu können, parkt die Straßenverkehrsgenossenschaft Hessen eG (SVG) an diesem Nachmittag einen LKW vor dem BiZ.
Dietmar Rücker und Jörg Schweitzer von der SVG sowie Jörg Biemer (Werner-von-Siemens-Schule, Wetzlar) stellen Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und Prüfungsverfahren für diesen Ausbildungsberuf vor. Dabei gehen sie auch auf die Aufgaben und den Berufsalltag eines Berufskraftfahrers ein. Zudem berichtet ein Auszubildender über seine Erfahrungen während der Lehre.
Die Präsentation richtet sich an interessierte Jugendliche und Erwachsenen. Eine Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Wie bereits in der Presse berichtet, werden im ersten Halbjahr mit einzelnen Kommunen mehrere Pilotprojekte zur Online-Bürgerbeteiligung im Landkreis Gießen stattfinden. Auch die Stadt Hungen nimmt mit dem „Arbeitskreis Leitbild“ des Stadtmarketing Hungen e.V. an einem dieser Projekte teil.
Kürzlich hat sich die Firma eOpinio GmbH, ein junges innovative Meinungsforschungs-Unternehmen aus Gießen mit Spezialisierung auf dem [...]
Kommunaler Finanzausgleich kontra pauschale Pro-Kopf-Finanzierung
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) schlägt in seinem aktuellen Wochenbericht vor, die vom Bund geplante Gemeindefinanzreform durch eine pauschale Pro-Kopf-Finanzierung der Städte und Gemeinden zu ergänzen. Die DIW-Finanzexperten Martin Simmler und Florian Walch haben in ihrer Studie die finanziellen Folgen einer Gemeindefinanzreform für die Gemeinden berechnet. Sie kommen zu [...]
Mit großer Verwunderung haben die Grünen im Römer auf die Aussagen des Arbeitskreises Bildung der CDU-Fraktion Frankfurt zu angeblichen rot-grünen Plänen auf Landesebene zur Abschaffung der Gymnasien reagiert.
“Die Äußerungen der CDU lassen darauf schließen, dass sich die Frankfurter CDU bisher nur zu ungenügendem Maße mit den bildungspolitischen Vorstellungen der hessischen Grünen beschäftigt hat. Die [...]
Altersarmut: Regierungsvorschläge völlig unzureichend
Nach dem Auftaktgespräch des Regierungsdialogs zur Rente sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin:
„Die Vorschläge der Bundesregierung sind billige Scheinlösungen, die uns im Kampf gegen die drohende Altersarmut keinen Deut weiter bringen. Wir fordern Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, sich von Vorfestlegungen und ideologischen Fesseln zu befreien und zum Rentengipfel [...]
Land Hessen will Mädchenarbeit ausbauen.
Wiesbaden (23. Januar 2012) - Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft muss man so früh wie möglich stellen. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann [...]
Meditation Trance Buddhismus Sufis
Wer kennt das nicht, dass ein längerer Spaziergang den Kopf frei macht und Gedanken und Geist äußerst produktiv werden. Goethe hat es so gemacht
. und jeder andere Mensch könnte es auch. Meist fehlt die Muße, der Raum in unserer hektischen Welt, um das umzusetzen. Mit der nötigen, leicht erlernbaren Technik, ist [...]
Freiwilliges Engagement von Jugendlichen
Ob und wofür sich Jugendliche freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.






Prof. Dr. Wolfgang George: 30 Mrd € Investition durch Energie-Genossenschaften möglich