Mittelhessische Infrastruktur wächst weiter.

Dieter Posch und Ulrich Eitel (Geschäftsführer Marburger Tapetenfabrik, Leiter des "Arbeitskreises A 49" des mittelhessischen Regionalmanagements) vor dem Plan des Autobahn-Abschnittes

Dieter Posch und Ulrich Eitel (Geschäftsführer Marburger Tapetenfabrik, Leiter des "Arbeitskreises A 49" des mittelhessischen Regionalmanagements) vor dem Plan des Autobahn-Abschnittes

Regionalmanagement Mittelhessen zur vorletzten Planfeststellung der A 49

(Schwalmstadt/Mittelhessen, 5. Januar 2012) - Anlässlich der Unterzeichnung des Planfeststellungsbeschlusses durch den Hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch zeigt sich Ulrich Eitel, Leiter des “Arbeitskreises A 49″ des mittelhessischen Regionalmanagements erfreut: “Dieser weitere Schritt in der Planung ist ein Schritt hin zur Fertigstellung der Autobahn A 49 und damit sehr wichtig für uns.” Eitel, Geschäftsführer der Marburger Tapetenfabrik in Kirchhain, verdeutlicht, dass die Wirtschaft den Fortschritt anerkennt: “Der Druck in der Planung darf jetzt aber nicht nachlassen. Deswegen bin ich über die Ankündigung von Minister Posch sehr dankbar, dass die Planfeststellung des dritten und letzten Abschnittes noch in diesem Frühjahr erfolgen soll.”Dieter Posch - Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung - hat heute im Beisein vieler Betroffener aus Politik und Wirtschaft den zweiten Planungsabschnitt unterzeichnet. “Diese Bundesautobahn wird einerseits die Bürgerinnen und Bürger vom Durchgangsverkehr entlasten, andererseits ist sie eminent wichtig für die ökonomische Entwicklung der Regionen Nord- und Mittelhessen”, so Posch. Dies bestätigte Ulrich Eitel: “Die Wirtschaft ist auf den zügigen Weiterbau der A 49 angewiesen. Dieser sollte in seiner Gesamtheit verfolgt werden. Dafür ist neben der Planung natürlich auch die Finanzierung wichtig.” Im “Arbeitskreis A 49″ sind die betroffenen Unternehmen, Landkreise und Kommunen zusammengeschlossen, um sich unter dem Dach des mittelhessischen Regionalmanagements für den zügigen Lückenschluss einzusetzen.

Dieter Posch bestätigte das gemeinsame Interesse von Bund und Land, eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen fertigzustellen. “Wir haben von unserer Seite mit der Feststellung die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Wir treten jetzt in Verhandlung mit dem Bund, um die Finanzierung einzufordern.”

Posch: “Wir machen keine Pläne, um sie einzustampfen”.

Die VKE 30, die an den bereits im Bau befindlichen Teil zwischen Neuental und Schwalmstadt anschließt, ist 13,3 Kilometer lang und soll voraussichtlich 130 Millionen Euro kosten. Der Abschnitt wird zwei Talbrücken und einen Gründurchlass enthalten. Die Verkehrsprognose für 2025 beträgt 37.250 Fahrzeuge in 24 Stunden, davon 21,3 Prozent Schwerlastverkehr. Dieser soll zukünftige nicht mehr durch die Städte, sondern über die Autobahn rollen.

“Mittelhessen - wir wachsen zusammen!” - dies ist das Motto von MitteHessen e. V., dem Regionalmanagement für Mittelhessen. Das Profil der Region wird durch Projekte in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Innovation geschärft. Der Verein bildet einen Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und besteht seit dem Jahr 2003.

Zurzeit ziehen über 100 Städte, Landkreise, Kammern, Hochschulen und Unternehmen unter dem Vorsitz des Regierungs-Präsidenten Dr. Lars Witteck bei MitteHessen an einem Strang.

Mehr Informationen im Internet: http://www.region-mittelhessen.de/

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