Archiv für die Kategorie „Gießen“

Intensive Verbindung von Theorie und Praxis

Prof. Dr. Wolfgang George, fachlicher Leiter des Zertifikatlehrgangs (Foto: wjk)

Prof. Dr. Wolfgang George, fachlicher Leiter des Zertifikatlehrgangs (Foto: wjk)

Zertifikatslehrgang für Lehrer im Gesundheitswesen

Zum zweiten Mal startet im Oktober ein Zertifikatslehrgang für Fachpädagogen im Gesundheitswesen an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Das Angebot des Hochschulzentrums für Weiterbildung (HZW) richtet sich an alle, die als Lehrkraft im Gesundheitsbereich arbeiten, zum Beispiel an Lehrer für Rettungsassistenten, Hebammen, Medizinisch-technische Assistenten oder Ergotherapeuten.

Voraussetzung für die Zulassung zur Fortbildung sind die Ausbildung in einem Gesundheitsberuf, zwei Jahre Berufstätigkeit sowie Erfahrung oder ein Praktikum in der Lehre. Der berufsbegleitende Kurs dauert 20 Monate mit knapp 400 Präsenz-Unterrichtseinheiten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Deutsch-schottische Gründertage

Das Thema Unternehmensgründung stand im Mittelpunkt des Besuchs einer Gruppe der Edinburgh Napier University an der TH Mittelhessen. Am Fachbereich Wirtschaft in Gießen entwickelten 15 Studierende aus Schottland gemeinsam mit angehenden Betriebswirten der TH in gemischten Gruppen ihre eigenen Konzepte für den Schritt in die Selbständigkeit. Das reichte von der Idee zur Firmengründung über die Ausarbeitung von Finanzierungsplänen und Marketingstrategien bis hin zur abschließenden Präsentation der Resultate im Plenum.

Die Gäste aus Schottland wurden von Susan Laing, Direktorin des Centre for Entrepreneurship der Edinburgh Napier University, sowie den Dozenten Jeremy Roebuck und Crichton Mouat begleitet. Die Leitung des einwöchigen Programms an der THM hatte Prof. Dr. Pia Robinson. Prof. Dr. Juliane Staubach und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Tim Horstink unterstützten sie dabei mit Unterrichtseinheiten in den Fachgebieten Marketing und Entrepreneurship.

Wichtiges Prinzip des Austausches, den beide Hochschulen seit 2008 jährlich in Gießen und Edinburgh praktizieren, ist das integrationsfördernde „Buddy-concept“. Das bedeutet, dass jeder der Gaststudenten während des Aufenthalts bei einem Studierenden der Partnerhochschule lebt. Den fachlichen Schwerpunkt bildet bei den Treffen die Teamarbeit an der Aufgabe Unternehmensgründung. Dabei ist Englisch die verbindliche Unterrichtssprache.

Das aktuelle Programm in Gießen sah auch die eingehende Beschäftigung mit unternehmerischem Denken und der Gründerpersönlichkeit vor. Zu dieser Thematik stand Max Berger den Studierenden als Ansprechpartner zur Verfügung und beantwortete Fragen zu seinen Erfahrungen als Firmengründer.

Bei einem Besuch der Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG in Heuchelheim konnten die künftigen Betriebswirte Einblick in die Produktion von Steinelementen nehmen und ein informatives Bild der Unternehmensentwicklung erhalten.

Den abschließenden Programmpunkt bildet traditionell die Entscheidung über das beste Firmenkonzept, das von den studentischen Teams erarbeitet wurde. Die Auszeichnung ging dieses Mal an die fünfköpfige Gruppe „Kick Off“. Sie hatte die Geschäftsidee entwickelt, in Edinburgh eine Halle mit mehreren Fußballplätzen zu errichten, die vermietet werden, wenn das schottische Wetter ein Spiel im Freien nicht zulässt.

Zur Fortsetzung des Austauschs werden im September die 15 Studierenden des Fachbereichs Wirtschaft in Begleitung von Prof. Robinson zum obligatorischen Gegenbesuch nach Edinburgh reisen.

Blick über den Tellerrand für neue Geschäftsimpulse

Logo des vdu

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VdU-Regionalleiterin Dr. Karin Uphoff lädt zu Unternehmerinnen-Treffen nach Gießen

Rund 30 Unternehmerinnen waren Anfang Oktober zur Informationsveranstaltung des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) nach Marburg gekommen. „Ein schöner Auftakt für unsere weitere Arbeit in Hessen-Mitte“, so VdU-Regionalleiterin Dr. Karin Uphoff. Um die regionale Verbandsarbeit zu beleben und neue Mitglieder zu gewinnen, sind regelmäßige Veranstaltungen in wechselnden Städten geplant. Im November treffen sich die Unternehmerinnen im Gießener Restaurant „Tandreas“.

„Ein interessantes Gespräch, ein Vortrag, ein neuer Kontakt: Gerade dann, wenn wir über den eigenen Tellerrand schauen und die Dinge aus einer anderen, branchenfremden Perspektive betrachten, ergeben sich häufig interessante Impulse und neue Denkanstöße für das eigene Business“, erklärt Dr. Karin Uphoff das Konzept der regionalen VdU-Treffen.

Unter dem Motto „Von Kalifornien nach Gießen: Eine Unternehmerin berichtet“ wird im November daher Bettina Kuhl, die Inhaberin des Restaurants „Tandreas“, ihren beruflichen Weg schildern, der sie über Wiesbaden, Genf und das kalifornische Santa Monica schließlich nach Gießen führte. Inwiefern die dabei gemachten Erfahrungen und Erlebnisse in ihre Unternehmensphilosophie einfließen, stellt die Jungunternehmerin dabei ebenso vor wie ihr ganz persönliches Erfolgsrezept. Alle Teilnehmerinnen der Veranstaltungen haben anschließend die Möglichkeit, sich über aktuelle Wirtschaftsentwicklungen wie auch die eigenen Unternehmenskonzepte auszutauschen. Neu-Interessentinnen können zudem die Gelegenheit nutzen, sich in einem Kurzvortrag vorzustellen.

„Damit möglichst viele Unternehmerinnen aus der Region an den Treffen teilnehmen können, werden die regelmäßigen Veranstaltungen abwechselnd in Marburg, Gießen und Wetzlar stattfinden“, so Uphoff, die die Treffen in Mittelhessen als Ergänzung zu den zentralen Frankfurter VdU-Veranstaltungen des Landesverbandes sieht. „Wir erhoffen uns dadurch, auch die dezentralen Regionen stärker in die Verbandsarbeit integrieren zu können“, so Uphoff.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 4. November 2010, um 19 Uhr im Restaurant „Tandreas“, Licher Straße 55, in Gießen statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten interessierte Unternehmerinnen bei Dr. Karin Uphoff (per Mail unter info@uphoff-pr.de oder telefonisch unter 06421/ 40 79 5-0).

Experten beraten Existenzgründer

Profitieren Sie von guter Beratung (Foto: Kathrin Antrak / pixelio.de)

Profitieren Sie von guter Beratung (Foto: Kathrin Antrak / pixelio.de)

Landrätin Schneider empfiehlt Service

Am Dienstag, dem 28. September 2010, können sich Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen und Existenzgründerinnen und Existenzgründer aus Stadt und Landkreis Gießen ab 14 Uhr kostenlos beraten lassen. Expertinnen und Experten der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Gießen, der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, der Handwerkskammer Wiesbaden und des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Wirtschaft bieten nach Angaben von Landrätin Anita Schneider diesen Service im Team gemeinsam an.

Die Beratungsthemen reichen von der Unternehmensfinanzierung mit öffentlichen Fördermitteln über die Förderung betriebswirtschaftlicher und technologischer Beratung von der Unternehmensübergabe beziehungsweise Unternehmensübernahme über den Zugang zu Hochschul-Know-how bis hin zur Beratung zu geeigneten Standorten und behördlichen Genehmigungsverfahren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Individuelle Stärken aller Mitarbeiter nutzen

Geschäftsführer Ralph Boßler erläutert den sinnvollen Einsatz von iPhone und Blackberry im Unternehmen

Geschäftsführer Ralph Boßler erläutert den sinnvollen Einsatz von iPhone und Blackberry im Unternehmen

10 Jahre Sylphen Jubiläums-Forum

(openPR) - Am 07.05.2010 war es soweit. Sylphen feierte sein 10-jähriges Bestehen mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Zu diesem Anlass hat Sylphen im Rahmen eines Jubiläums-Forum die derzeit spannendsten IT-Themen aufbereitet. Experten, Geschäftsführer und IT-Verantwortliche diskutierten über Social Media, IT-Infrastrukturen, Bilddatenverwaltung, Mobile Office mit iPhone und Blackberry, Nutzen der Mail-Archivierung und natürlich gab es alle neuen Features von Microsoft Windows Server 2008 R2/ Office 2010 und Sharepoint zu sehen.

Am Tag wurde geballtes Wissen vermittelt, am Abend mächtig gefeiert. Im Giessener Mathematikum ging es mit einer „mathematischen Erlebnisreise“ los, die Herr Prof. Beutelsbacher leitete und zu Experimenten einlud. Diesen Beitrag weiterlesen »

GenoPortal-AWARD 2009: Regionales Wissens- und Bildungsmanagement

Regionales Wissens- und BildungsmanagementCall for Papers - Hervorragende Projekte sollen ausgezeichnet werden

Regionen, die ihre regionalen Wissenskerne identifiziert haben, die zeitgemäßen Informationstechnologien beherrschen und solche, die überragende Bildungsnotwendigkeit der Menschen zu managen verstehen , können als Zukunftsregionen identifiziert werden. Die Akteure eines solchen Vorgehens geraten immer mehr in die Aufmerksamkeit der politischen und wirtschaftlichen Meinungsbildner einer Region. Regionales Wissens- und Bildungsmanagement (WB-Management) ist innerhalb kurzer Zeit zu einem spannenden Thema geworden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Politik
  • Stadt Hungen will Bürger in den Leitbild-Prozess einbinden.
    20. Januar 2012 | 20:31

    Wie bereits in der Presse berichtet, werden im ersten Halbjahr mit einzelnen Kommunen mehrere Pilotprojekte zur Online-Bürgerbeteiligung im Landkreis Gießen stattfinden. Auch die Stadt Hungen nimmt  mit dem „Arbeitskreis Leitbild“ des Stadtmarketing Hungen e.V. an einem dieser Projekte teil. Kürzlich hat sich die Firma eOpinio GmbH, ein junges innovative Meinungsforschungs-Unternehmen aus Gießen mit Spezialisierung auf dem [...]

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  • Gemeindefinanzen – quo vadis?
    27. Oktober 2011 | 19:01

    Kommunaler Finanzausgleich kontra pauschale Pro-Kopf-Finanzierung Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) schlägt in seinem aktuellen Wochenbericht vor, die vom Bund geplante Gemeindefinanzreform durch eine pauschale Pro-Kopf-Finanzierung der Städte und Gemeinden zu ergänzen. Die DIW-Finanzexperten Martin Simmler und Florian Walch haben in ihrer Studie die finanziellen Folgen einer Gemeindefinanzreform für die Gemeinden berechnet. Sie kommen zu [...]

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  • Grüne verwundert über CDU-Aussagen zur Schulstruktur
    21. September 2011 | 11:19

    Mit großer Verwunderung haben die Grünen im Römer auf die Aussagen des Arbeitskreises Bildung der CDU-Fraktion Frankfurt zu angeblichen rot-grünen Plänen auf Landesebene zur Abschaffung der Gymnasien reagiert. “Die Äußerungen der CDU lassen darauf schließen, dass sich die Frankfurter CDU bisher nur zu ungenügendem Maße mit den bildungspolitischen Vorstellungen der hessischen Grünen beschäftigt hat. Die [...]

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  • Nein, Frau von der Leyen, eine Zuschussrente ist nutzlos
    8. September 2011 | 22:53

    Altersarmut: Regierungsvorschläge völlig unzureichend Nach dem Auftaktgespräch des Regierungsdialogs zur Rente sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin: „Die Vorschläge der Bundesregierung sind billige Scheinlösungen, die uns im Kampf gegen die drohende Altersarmut keinen Deut weiter bringen. Wir fordern Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, sich von Vorfestlegungen und ideologischen Fesseln zu befreien und zum Rentengipfel [...]

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Gesellschaft
  • Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen.
    23. Januar 2012 | 16:03

    Land Hessen will Mädchenarbeit ausbauen. Wiesbaden (23. Januar 2012) - Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft muss man so früh wie möglich stellen. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann [...]

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  • Die Kunst, Mensch zu sein
    2. September 2011 | 22:30

    Meditation Trance Buddhismus Sufis Wer kennt das nicht, dass ein längerer Spaziergang den Kopf frei macht und Gedanken und Geist äußerst produktiv werden. Goethe hat es so gemacht …. und jeder andere Mensch könnte es auch. Meist fehlt die Muße, der Raum in unserer hektischen Welt, um das umzusetzen. Mit der nötigen, leicht erlernbaren Technik, ist [...]

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  • Junge Menschen haben unterschiedliche Motive und Erwartungen
    18. August 2011 | 10:10

    Freiwilliges Engagement von Jugendlichen Ob und wofür sich Jugendliche freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Prof. Dr. Wolfgang George (Foto: wjk) Prof. Dr. Wolfgang George: 30 Mrd € Investition durch Energie-Genossenschaften möglich

Die neuen regenerativen Energien müssen finanziert werden. Dabei sind sich alle Experten einig, dass diese Investitionen zu Produktionsstätten in der Fläche — auf dem Lande — führen werden. Wer anderes als die dort lebenden Menschen sollten die Investoren sein?[weiter ...]
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