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Fotografieren ja, Filmen nein?

Politischer Kommentar: Wie sollte das Gießener Stadtparlament mit den Medien umgehen? Haben die Abgeordneten das Recht, die Pressefreiheit zu beugen? Wie lebendig darf eine Demokratie sein?

Am Freitag, den 10. Februar 2012 sollte um 19.00 Uhr die Stadtverordneten-Versammlung in Gießen beginnen. Das einzige Thema dieses Zusammentreffens war: die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens gegen die Landesgartenschau 2014.

Ein schwarzer Freitag für die Demokratie im Gießener Stadtparlament (Foto: Thomas Naumann)

Ein schwarzer Freitag für die Demokratie im Gießener Stadtparlament (Foto: Thomas Naumann)

Am Rande spielte sich Folgendes ab. Ein Videoreporter der Zeitungsgruppe Lahn-Dill (Wetzlarer Neue Zeitung/ www.mittelhessen.de) war vor Ort, durfte aber seiner Arbeit und seinem Recht nicht nachkommen, über eine öffentliche Sitzung zu berichten. Stadtverordneten-Vorsteher Egon Fritz (SPD) teilte dem Videoreporter mit, dass das Filmen in Gießen nur mit Drehgenehmigung erlaubt sei.

Dieses bestätigte Fritz zwar, unterstrich aber, dass einige Abgeordnete die Kamera gesehen hätten und dies nicht wollten. Auf die Frage, ob es etwas, bei einer öffentlichen Sitzung zu verbergen gebe - und den Hinweis auf die Pressefreiheit, erwiderte Fritz, dass dies in Gießen – bezgl. Video – also Film – erst mal diskutiert werden müsse und man nicht wolle, dass „solche Beiträge“ im Internet landen und erklärte, nur Fotos seien erlaubt. Wieso erhält dann der Hessische Rundfunk eine Drehgenehmigung zum Filmen?

Des Weiteren berief sich Fritz auf das Persönlichkeitsrecht, welches aber bei Mandatsträgern in einer öffentlichen Sitzung nicht greift. Auch darauf hat der Videoreporter hingewiesen. Fritz gingen die „Scheinargumente“ aus und berief sich dann auf sein Hausrecht. Das akzeptierte der Videoreporter und verließ den Pressebereich.

Merkwürdig ist es schon, dass die gleichen Abgeordneten sich bei anderen Veranstaltungen als erstes in den Vordergrund drängen, wenn irgendwo (Film-)Kameras in Sichtweite auftauchen. Vielleicht wäre es für die Gießener Stadtverordneten sinnvoll sich mit dem Grundgesetz Artikel 5, Absatz 1, bei einer ihrer nächsten Sitzungen zu befassen. Des Weiteren sollten Mandatsträger den Journalisten überlassen, welches Medium man zur Veröffentlichung wähle, ob klassische Wege oder aber auch „moderne“ Internetportale.

Personen, die sich freiwillig haben wählen lassen um ein ÖFFENTLICHES AMT zu bekleiden, sind Personen öffentlichen Interesses. Sie sollten sich vor ihrer Wahl überlegen, ob sie dies wollen. Wenn sie dies nicht wollen, könnten sie doch auch ihr Mandat zurückgeben.

Zukunftsperspektiven durch kooperative Ökonomie

Am 24. November 2011 fand in Gießen der 2. Kongress Kommunale Kooperation - Regionales Zukunftsmanagement statt. Nachfolgendes Video gibt einen Überblick der diskutierten Themen und Lösungsvorschläge.

Besonderer Schwerpunkt lag bei Projekten und Lösungen, die gemeinsam von Bürgern, Kommunen und der Regionalwirtschaft realisiert werden können. Auch die interkommunale Zusammenarbeit gewinnt durch den demografischen Wandel und die Finanzkrise an Bedeutung.

(Anmerkung der Redaktion:)Das Video wurde live aufgezeichnet, Bild und Ton waren nicht immer optimal. Wir bitten die Störungen zu entschuldigen.

Online-Journalismus in Weilburg

Die Weilburger Nachrichten - eine Online-Publikation

Die Weilburger Nachrichten - eine Online-Publikation

Verbesserung der unabhängigen Informationsversorgung in Mittelhessen

Für Menschen, die genau hinschauen können, entwickelt sich die größte Themenvielfalt meist vor Ort und wird auch dort am meisten diskutiert. Wen interessiert es denn schon, ob es einen großen Auffahrunfall auf dem Highway Nr. 5 in den USA gegeben hat. Aber die Sicherheit eines Fußwegs zur Lahn in Weilburg bietet Weilburger Bürgerinnen und Bürgern reichlich Diskussionsstoff, weil sie betroffen sind.

Bei den Weilburger Themen hat sich der in Weilburg lebende Publizist Karl-Josef Schäfer, mit seinen “Weilburger Nachrichten” (www.weilburger-nachrichten.de) einen festen Platz erobert und die Menschen in Weilburg und Umgebung zum Dialog angeregt.

Musik, Motoren, Cabrios

Deutschlands schönste Oldiefete: 22. Festival Golden Oldies vom 29. Juli bis 31. Juli 2011 im hessischen Wettenberg

Zum 22. Mal lädt das hessische Wettenberg zu „Deutschlands schönster Oldiefete“ ein: Neun Bühnen, 50 Livebands und 1.000 Oldtimerfahrzeuge lassen dieses Festival zu einer Zeitreise in die 50er und 60er Jahre werden. Im vergangenen Jahr erlebten 70.000 Besucher das Festival der 50er und 60er Jahre unter der Burg Gleiberg.

Zeitreise in die 50er und 60er Jahre

Die Mädchen tragen Petticoats, die Jungs wollen wieder sein wie James Dean. Vom 29. Juli bis 31. Juli 2011 lautet das Motto „Musik, Motoren, Cabrios“. Man reiste in der so genannten „Wirtschaftswunderzeit“ nach Italien und tanzte Boogie-Woogie und Rock ‘n’ Roll. Bands schossen wie „Pilze“ aus den Beatkellern. Von der Vespa bis zur Isabella rollte die Reisewelle gen Süden! Das Festival im Wettenberger Ortsteil Krofdorf spiegelt diese Epoche wider und ist Kult. Es begeistert jedes Jahr mehr Gäste aus Deutschland und dem benachbarten Ausland.

3 Tage – 9 Bühnen – 52 Livebands

Hier trifft sich die „Bundesliga der Oldiemusik“ ! Aus rund den derzeit 900 Bewerbungen werden auch 2011 wieder 52 Bands ausgewählt, die den Festivalgästen insgesamt 150 Stunden Musikprogramm abliefern. Rock’n’Roll und Beat sind ebenso zu hören, wie Rockabilly und Blues.

Aktionen, Ausstellungen und Wettbewerbe

Zahlreiche Aktionen, Ausstellungen und Wettbewerbe runden das Festival ab. Über 100 Aussteller präsentieren auf dem 50er-Markt Originalware der sogenannten „Wirtschaftswunderzeit“. Ob Nierentisch, Tulpenlampe, Cocktailsessel für die stilechte Einrichtung oder Vinylschallplatten, Modezeitschriften für den Sammler ist dieser große deutsche Nostalgiemarkt ein Bermuda-Dreieck, das ihn für Stunden verschlingen kann! Der deutsche Petticaot-Wettbewerb wird von RTL-Radio präsentiert. Eine Jury aus Modemachern, Fotografen, Tanzlehrern wählt am Sonntag, dem 31. Juli 2011 zum 18. Mal die deutsche „Miss Petticoat“. Ein begehrter Titel, der auch mit einem hochwertigen Preis dotiert wird.

2500 Chromjuwelen bevölkern die Straßen

Der unverwechselbare Klang alter Motoren – Sehnsucht nach dem automobilen Glanz vergangener Tage, Fahrzeuge mit Kult-Charakter vor dem traumhaften Panorama der Burg Gleiberg, Lifestyle und Luxus der 50er, 60er und 70er Jahre. Das und noch viel mehr ist die Welt des 22. Festival Golden Oldies. Begleiten Sie uns auf den Strassen der Erinnerung und der Sehnsucht nach vergangenen, unvergesslichen Zeiten!Wir laden die Besitzer herzlich ein, mit Ihren kostbaren Chromjuwelen dabei zu sein! Wer ein Fahrzeug bis Baujahr 1979 besitzt, kann sich mit seinem Fahrzeug kostenlos zur Ausstellung anmelden Am Samstag, 30. Juli und Sonntag, den 31. Juli 2011 findet der automobile Höhepunkt statt: Die große Ausstellung der Klassikfahrzeuge. Zu diesem Marken ungebunden Treffen sind private Fahrzeugbesitzer und Oldtimerclubs herzlich eingeladen. Unterstützt wird das Festival von Bitburger, der Sparkasse Wetzlar und VW Brass.

Nähere Informationen zum Festival Golden Oldies sind erhältlich bei der Gemeinde Wettenberg, Rathaus 35435 Wettenberg, Telefon: 0641-804-62 oder im Internet www.golden-oldies.de

Wachstumsdelle im zweiten Quartal

DIW-Konjunkturbarometer Juni 2011

Gegenüber dem starken ersten Quartal dürfte die deutsche Wirtschaft zwischen April und Juni allenfalls um 0,4 Prozent zugelegt haben. Denn auch wenn die Stimmung in den Unternehmen weiter positiv bleibt: Die letzten „harten“ Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland deuten auf eine spürbare Abschwächung des Wachstums hin.

Bremsen wird zum einen eine spürbare Gegenbewegung im Bausektor. Diese kommt jedoch kaum überraschend – nach dem zweistelligen Zuwachs zum Jahresauftakt, der die Produktionsausfälle zum Jahresende 2010 mehr als wettgemacht hat. „Schon im April ist die Bautätigkeit deutlich zurückgegangen“, dämpfte DIW-Konjunkturexperte Simon Junker allzu positive Erwartungen. „Auch die Umsätze im Groß- und Einzelhandel sowie im Gastgewerbe waren zuletzt etwas niedriger als im ersten Vierteljahr“, so Junker weiter. Einzig die Industrieproduktion lag noch im Plus – wenngleich dieses deutlich magerer ausfiel als in den Quartalen zuvor.

Nach Einschätzung von DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner wird dies jedoch ein vorübergehender Dämpfer bleiben: „Die anziehende Beschäftigung und steigende Löhne werden den Konsum in den nächsten Quartalen voraussichtlich mehr und mehr anschieben.“ Noch dürfte die hohe Teuerungsrate die Nachfrage dämpfen. Durch die mittlerweile wieder etwas niedrigeren Rohstoffpreise werde die Inflation aber wieder spürbar sinken. Außerdem bleibe das Umfeld für Investitionen ausgesprochen günstig. „Die kräftige Aufwärtsbewegung in der Industrie ist noch nicht vorbei”, so Fichtner abschließend.

Pressemitteilung vom 29.06.2011 DIW Berlin

Foto (Galerie) :  Gerd Altmann  / pixelio.de

Eine echte Erfolgsgeschichte

Laubach (29. Juni 2011, pm). „Die verschiedenen Kursangebote in unserem Hallenbad sind eine echte Erfolgsgeschichte: Mittlerweile haben wir insgesamt sieben verschiedene Kurse, die sich für ganz unterschiedliche Zielgruppen eignen“, kündigte Karl-Heinz Weicker, Prokurist der gemeinnützigen Laubacher Kultur und Bäder GmbH, das erweiterte Kursangebot im Herbst an.

Im Hallenbad Laubach werden im September eine Reihe neuer Kurse angeboten: So gibt es fünf Kurse für Aqua Jogging: mittwochs von 9 bis 9.45 Uhr unter Leitung von Susanne Kollert (Beginn 7.9.2011) , donnerstags von 9- 9.45 Uhr unter der Leitung von Claudia Kümmel (Beginn 8.9.2011), donnerstags von 18 – 18.45 Uhr mit Übungsleiterin Nadine Pissier (Beginn 8.9.2011), donnerstags von 19 – 19.45 Uhr ebenfalls mit Susanne Kollert (Beginn 8.9.2011) sowie donnerstags von 20.45 – 21.30 Uhr unter der Leitung von Maren Diels (Beginn 15.9.2011).

Ein Wassergymnastik-Kurs wird mittwochs 14.15 – 15 Uhr von Inge Rost-Reichert angeboten (Beginn 7.9.2011), sowie ein Aqua-Fitness-Kurs dienstags von 20 – 20.45 Uhr von Carola Mirthes (Beginn 6.9.2011). Vor einer Teilnahme sollten Interessenten Ihren Hausarzt fragen, ob eine Teilnahme an den hier angebotenen Kursen möglich ist.

Die Kursgebühren sind bei der Anmeldung im Hallenbad in bar zu entrichten; es besteht auch die Möglichkeit, die Kursgebühren per Einzugsermächtigung zu bezahlen.
Anmeldung und weitere Informationen direkt im Hallenbad Laubach, Tel. 06405 – 63 10, E-Mail: hallenbad-laubach@t-online.de.

Ausbildungsexperten konnten helfen

Experten der regionalen Arbeitsmarktpartner gaben Tipps zum Thema Ausbildung. Beratungsbedarf kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres noch groß

“Meine Tochter hat letzte Woche die zweijährige Berufsfachschule abgebrochen und sucht jetzt noch kurzfristig eine Lehrstelle im Einzelhandel”, das war nur eine der drängenden Fragen, die Experten von Arbeitsagentur Wetzlar, IHK Lahn-Dill und Handwerkskammer Wiesbaden am Montagnachmittag telefonisch beantworten mussten. In der gemeinsamen Aktion der regionalen Ausbildungsmarktpartner standen die Telefone wenige Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres nicht still. Diesen Beitrag weiterlesen »

AusbildungsAbbrüche?…. es gibt immer eine Lösung

SASB Bilanz-Tagung

SASB Bilanz-Tagung

„Starke Azubis-Starke Betriebe“, „Ziellauf“ und „Bleib-Dran“ retten Ausbildungen

Wer hat nicht schon vom allseits drohenden Fachkräftemangel gehört? Die Unternehmen des Handwerks oder der Wirtschaft stehen vor dem Problem, nicht mehr ausreichend gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. Da hilft nur eines: Ausbilden! Und… Ausbildungsabbrüche vermeiden.

Aber Konflikte in der Ausbildung führen nicht selten zur vorzeitigen Lösung von Ausbildungsverträgen. Jeder fünfte Auszubildende bricht im ersten Lehrjahr ab. Eine Studie fand heraus, dass fast 70 Prozent der befragten Azubis und Betriebe den Abbruch für vermeidbar hielten, wenn man rechtzeitig miteinander gesprochen hätte.

Was aber sind die typischen Situationen, bei denen Jugendliche das Handtuch werfen? …. Schwierigkeiten am Ausbildungsplatz, in der Berufsschule oder im persönlichen Umfeld! Die Motivation für den künftigen Beruf ist vielleicht zu gering, die Angst vor Prüfungen zu groß, der Beruf möglicherweise falsch gewählt….

Abbrüche können nur durch regionale Zusammenarbeit gelöst werden, wenn alle an der Ausbildung beteiligten Partner zusammenarbeiten: Kammern, Betriebe, Berufsschulen, Schulämter, Auszubildende, RÜM Regionales Übergangsmanagement und OloV Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit, Agentur für Arbeit, KreisJobCenter, DGB. Durch das dreijährige XENOS Projekt „Starke Azubis – Starke Betriebe, SASB“ sollen Abbrüche dauerhaft verringert werden, erläuterte die Projektleitung neulich auf einer Bilanz-Tagung im Marburger Schulamt. Feste Steuerungsgruppen, die Institution ‚Klärungsstelle Marburg‘, ambulante Klärungsstellen an Berufsschulen, Arbeitsgruppen wie „Frühwarnsystem für Ausbildungsabbrüche“ oder „Lernorte Kommunikation und Kooperation“ haben dafür gesorgt, dass in 86 Prozent eine Fortführung der Ausbildung gesichert wird. Nebenbei wird auch Fremdenfeindlichkeit abgebaut und Chancengleichheit gefördert.

sasb-ausbildungskalenderEs wurde ein Ausbildungskalender vorgestellt, der im Ausbildungsbetrieb hängen könnte und an bestimmten Tagen bspw. fragt: „Berichtsheft schon ausgehändigt?“, „ Haben Sie den Azubi schon gefragt, wie er sich fühlt?“, „Wie wird er von den Kollegen wahrgenommen?“ … oder Tipps gibt wie „Loben Sie Ihren Azubi doch einfach mal so!“.

SASB berät und vermittelt noch bis Dezember 2011 bei allen Konflikten und Problemen, die eine erfolgreiche Berufsausbildung behindern: Probleme im Betrieb, in der Schule oder im Privatbereich. Gemeinsam mit ratsuchenden Azubis, Betrieben und Berufsschulen werden Konflikte geklärt und Lösungen erarbeitet. Von Anfang an wird die Arbeit wissenschaftlich begleitet. Finanziert von Bundesarbeitsministerium und Europäischem Sozialfonds, ko-finanziert von der Agentur für Arbeit, hat das Projekt vom Marburger Bildungsträger Arbeit und Bildung bisher schon viel erreicht:

Vereinbarungen in KFZ und HOGA Bereich; ein Handbuch für Akteure in der Dualen Ausbildung, eine institutionalisierte Klärungsstelle und – besonders herausragen - ein funktionierendes Netzwerk gegen Ausbildungsabbrüche. Das Team von SASB hofft, dass die auslaufende Finanzierung ab Dezember andernorts aufgefangen werden kann.

„Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: demografische Alterung, Geburtenrückgang und verminderte Ausbildungsquote in ökonomischen Krisenzeiten. Die Auswirkungen sind bspw. Fachkräftemangel in Deutschland. Auf den verschiedenen Ebenen der Gesellschaft (Länder, Bund, Wirtschaft) gibt es viele Ansätze, dies aufzufangen. Einige versuchen die Abbrecher-Quote bei Ausbildungen zu minimieren.

Pressesprecher Viktor Szymczak

Pressesprecher Viktor Szymczak

Projekte wie die ‚Verhinderung von Abbrüchen, VerA‘ vom Senior Experten Service, geben Azubis jeweils einen ehrenamtlichen, persönlichen Ausbildungsbegleiter an die Hand, das Bremer ‚Ausbildung-Bleib Dran‘ ist fortlaufend konzipiert und begleitet nur Berufe mit den höchsten Abbrüchen,… und ‚Ziellauf‘ aus NRW bot mit seinen ‚Ausbildungsstellencoaches‘ eine Art von ambulanter Klärungsstelle an“, resümiert Viktor Szymczak, Pressesprecher von Arbeit und Bildung, gegenüber Mittelhessen Digital zentrale Elemente bundesdeutscher Bestrebungen, die Ausbildungsabbrüche zu verringern.

„SASB aber wird ein robustes, präventiv ausgerichtetes Ausbildungsnetzwerk hinterlassen, das für alle Berufe in allen Teilen Deutschlands übernommen werden könnte. Das ist wirklich einmalig.“

H I N T E R G R U N D

Vertragslösungen. Vertragslösungen sind vor Ablauf der im Berufsausbildungsvertrag genannten Ausbildungszeit gelöste Ausbildungsverträge. Hierbei ist zu beachten, dass eine Vertragslösung nicht unbedingt einen Abbruch der Berufsausbildung bedeutet; auch Betriebs- oder Berufswechsel innerhalb des dualen Systems können mit Vertragslösungen einhergehen. Vertragslösungen können unterschiedliche Ursachen haben (z. B. auch Betriebsschließungen) und können sowohl durch den Ausbildungsbetrieb als auch den Auszubildenden erfolgen. Quelle: www.bibb.de/de/wlk8463.htm

VerA Verhinderung von Abbrüchen und SES Senior Experten Service
‘Bonn, 5.03.09: Heute fällt der Startschuss für die neue Initiative „VerA“, die der Senior Experten Service (SES) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen hat. Ziel von „VerA“ ist die Verhinderung von Abbrüchen und Stärkung von Jugendlichen in der Berufsausbildung durch SES-Ausbildungsbegleiter. Dabei stehen Senior Experten des SES, lebens- und berufserfahrene Fachkräfte, Jugendlichen zur Seite, um sie für ihren Beruf fit zu machen. SES-Ausbildungsbegleiter sind ehrenamtlich tätig, kennen die Sorgen junger Menschen und helfen ihnen individuell: Sie beantworten fachliche Fragen, begleiten Übungen für die Berufspraxis, unterstützen die Vorbereitung auf Prüfungen, kümmern sich um den Ausgleich sprachlicher Defizite, fördern die soziale Kompetenz und Lernmotivation und stärken das Vertrauensverhältnis zwischen Auszubildendem und Ausbilder.’ Quelle: www.ses-bonn.de/was-tun-wir/vera/was-ist-vera.html

Ziellauf Laufzeit: 01.08.2006-31.12.2008
Im Projekt „Ziellauf” ging es darum, Lehrlinge und alle an der beruflichen Ausbildung beteiligten Personen für die Entstehung von Konflikten zu sensibilisieren, sie im Umgang mit schwierigen Situationen im beruflichen Alltag zu beraten sowie die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit zu erweitern. Letztendlich verfolgte das Projekt das Ziel, vorzeitige Ausbildungsvertragslösungen zu verhindern. Die am Projekt beteiligten Partner führten Beratungsgespräche mit unterschiedlichen Zielgruppen durch. Für Betriebe boten die sogenannten Ausbildungsstellencoaches Konfliktberatungen an. Sie führten die Konfliktparteien zusammen und erarbeiteten gemeinsam mit ihnen tragfähige Lösungen. In den Berufskollegs besprachen sie mit den Auszubildenden alltagsnahe Probleme in der Ausbildung und gaben Tipps für konstruktive Konfliktlösungen und förderliche Konfliktgespräche. Quelle: www.lgh.de/front_content.php?idart=478

SASB englische Stichworte. Target group: Trainees, companies and vocational schools. SASB tries to reduce the number of training break-ups by raising awareness of discrimination, prejudices and intercultural conflicts. Cost: Financed by Federal Ministry of Labour and European Social Fund. Quelle: Viktor Szymczak

OloV OloV bedeutet: Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen. Es handelt sich um eine hessenweite Bildungsoffensive. Beteiligt sind unter anderem das Land Hessen, Landkreise, Städte und Gemeinden, Kammern, Bildungswerke, Schulen und Schulaufsichtsbehörden. Die Geschichte von OloV begann 2004, als die Partner des hessischen Ausbildungspaktes gezielte Maßnahmen vereinbarten, um “im gesamtgesellschaftlichen Interesse eine möglichst umfassende Ausbildung aller Jugendlichen zu gewährleisten und den Fachkräftebedarf der Wirtschaft auch in Zukunft sicherzustellen” (Hessischer Pakt für Ausbildung 2004 – 2006). Quelle: www.olov-hessen.de; www.ruem-marburg-biedenkopf.de/de/netzwerke/regionales_olov-netzwerk.html

Kontakt: „Starke Azubis-Starke Betriebe“, 06421-96360, xenos@arbeit-und-bildung.de

BU-1: SASB Bilanz-Tagung
BU-2: Pressesprecher in Aktion

Nun direkter Zugang zur “Wer liefert was?”-Datenbank

Als nützliches Tool kann die Suchmaske charakterisiert werden, die WLW zum Einbau in eigene Internetseiten anbietet. Wir haben die Produkt- und Lieferantensuche in der rechten Spalte integriert. Die Ausgabe der Suchergebnisse erfolgt auf der Website des Datenbankanbieters.

Spaziergang durch Lich

Das Licher Bier (”aus dem Herzen der Natur”) oder den TV-Spot mit dem schillernden Eisvogel kennen viele. Wenn man die Menschen, die nicht in Mittelhessen wohnen fragt, ob sie die Stadt Lich kennen, schütteln doch erschreckend viele mit dem Kopf. Dies wollen wir mit einem virtuellen Spaziergang etwas abmindern.

Politik
  • Stadt Hungen will Bürger in den Leitbild-Prozess einbinden.
    20. Januar 2012 | 20:31

    Wie bereits in der Presse berichtet, werden im ersten Halbjahr mit einzelnen Kommunen mehrere Pilotprojekte zur Online-Bürgerbeteiligung im Landkreis Gießen stattfinden. Auch die Stadt Hungen nimmt  mit dem „Arbeitskreis Leitbild“ des Stadtmarketing Hungen e.V. an einem dieser Projekte teil. Kürzlich hat sich die Firma eOpinio GmbH, ein junges innovative Meinungsforschungs-Unternehmen aus Gießen mit Spezialisierung auf dem [...]

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  • Gemeindefinanzen – quo vadis?
    27. Oktober 2011 | 19:01

    Kommunaler Finanzausgleich kontra pauschale Pro-Kopf-Finanzierung Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) schlägt in seinem aktuellen Wochenbericht vor, die vom Bund geplante Gemeindefinanzreform durch eine pauschale Pro-Kopf-Finanzierung der Städte und Gemeinden zu ergänzen. Die DIW-Finanzexperten Martin Simmler und Florian Walch haben in ihrer Studie die finanziellen Folgen einer Gemeindefinanzreform für die Gemeinden berechnet. Sie kommen zu [...]

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  • Grüne verwundert über CDU-Aussagen zur Schulstruktur
    21. September 2011 | 11:19

    Mit großer Verwunderung haben die Grünen im Römer auf die Aussagen des Arbeitskreises Bildung der CDU-Fraktion Frankfurt zu angeblichen rot-grünen Plänen auf Landesebene zur Abschaffung der Gymnasien reagiert. “Die Äußerungen der CDU lassen darauf schließen, dass sich die Frankfurter CDU bisher nur zu ungenügendem Maße mit den bildungspolitischen Vorstellungen der hessischen Grünen beschäftigt hat. Die [...]

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  • Nein, Frau von der Leyen, eine Zuschussrente ist nutzlos
    8. September 2011 | 22:53

    Altersarmut: Regierungsvorschläge völlig unzureichend Nach dem Auftaktgespräch des Regierungsdialogs zur Rente sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin: „Die Vorschläge der Bundesregierung sind billige Scheinlösungen, die uns im Kampf gegen die drohende Altersarmut keinen Deut weiter bringen. Wir fordern Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, sich von Vorfestlegungen und ideologischen Fesseln zu befreien und zum Rentengipfel [...]

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  • RSSArchiv von Politik »
Gesellschaft
  • Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen.
    23. Januar 2012 | 16:03

    Land Hessen will Mädchenarbeit ausbauen. Wiesbaden (23. Januar 2012) - Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft muss man so früh wie möglich stellen. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann [...]

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  • Die Kunst, Mensch zu sein
    2. September 2011 | 22:30

    Meditation Trance Buddhismus Sufis Wer kennt das nicht, dass ein längerer Spaziergang den Kopf frei macht und Gedanken und Geist äußerst produktiv werden. Goethe hat es so gemacht …. und jeder andere Mensch könnte es auch. Meist fehlt die Muße, der Raum in unserer hektischen Welt, um das umzusetzen. Mit der nötigen, leicht erlernbaren Technik, ist [...]

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  • Junge Menschen haben unterschiedliche Motive und Erwartungen
    18. August 2011 | 10:10

    Freiwilliges Engagement von Jugendlichen Ob und wofür sich Jugendliche freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

    Lies den ganzen Artikel »

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    3,8 Liter Hubraum, V6-Motor, Heckantrieb: Sportwagenenthusiasten brauchen jetzt eigentlich gar nicht mehr weiterzulesen. Denn bei diesen Eckdaten werden Vertreter der hurtigen Zunft ohnehin schwach. Seit 2010 wildert ausgerechnet ein Koreaner in dem Revier, das doch eigentlich Hoheitsgebiet von Porsche oder BMW ist. Schon vor der ersten Begegnung ist klar: […]
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    «Wegen des Opel Corsa sind schon Gewerkschaftskämpfe entbrannt», sagte einst der 2006 verstorbene Politologe Professor Christian Fenner. Der Rüsselsheimer Zwerg ist das Sinnbild für einen Zweitwagen, das Symbol für den Wohlstand des kleinen Mannes. Doch die gemütlichen Zeiten, da Platzhirsche wie er oder der VW Polo den Markt lässig dominieren konnte […]
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    In Chur beginnt die Reise ins gelobte Land. Entdecker, die keinen Learjet oder einen Aston Martin besitzen, müssen sich den Weg durch dichte Wälder und enge Berge bahnen. Obwohl St. Moritz von Chur nur 45 Kilometer Luftlinie entfernt ist, dauert die Fahrt mit der Rhätischen Bahn über zwei Stunden. Doch jede Minute davon ist Genuss. Immer höher schläng […]
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